Jeder Bereich löst eine bestimmte Sorte Ärger. Hier steht, welche — und was ORIA Takt dagegen tut. Abgelesen an der laufenden Anwendung, nicht am Wunschzettel.
Ein Mangel wird angerufen. Jemand notiert ihn auf einem Zettel, ein Foto landet in einem Chatverlauf. Drei Wochen später weiß niemand, ob er behoben ist — und bei der Abnahme fehlt der Nachweis.
Jeder Mangel wird als Vorgang geführt und bleibt auffindbar, bis er abgenommen ist. Die vollständige Liste steht auf einem Bildschirm und lässt sich als PDF drucken.
Wer den Bauablauf später rekonstruieren muss, sucht in Mails, Fotos und Kalendern zusammen. Warum an einem Regentag nicht gearbeitet wurde, ist dann Erinnerung statt Nachweis.
Einträge werden fortlaufend geführt — Datum, Wetter, Personal, Geräte, ausgeführte Arbeiten, Vorkommnisse. Wie viele Einträge vorliegen, steht am Bereich selbst.
Ein Nachtrag, der nicht prüffähig angemeldet ist, lässt sich später schwer durchsetzen. Vorgang, Grundlage und Anmeldung müssen zusammen vorliegen — nicht verteilt auf vier Ablagen und zwei Köpfe.
Nachträge werden prüffähig nach § 2 Abs. 5 VOB/B angelegt und nach Summe geführt: angemeldet, davon beauftragt, offen zur Entscheidung. Behinderungen werden nach § 6 VOB/B als gemeldet geführt.
Fristen verstreichen leise. Wer sie erst bei der Abnahme prüft, prüft zu spät — dann ist der Vorgang längst geschlossen und die Begründung fehlt.
Die Fristen-Ampel steht nach § 5 Abs. 1 VOB/B an der Oberfläche des Bildschirms: offen oder überschritten, an einer Stelle — nicht in dem einen Kalender, der gerade nicht greifbar ist.
Drei Bereiche, die nicht das Vorhaben tragen, sondern belegen, was daran passiert ist.
Je Plan und Foto: Revisionsstand mit Datum, Eingang, Freigabe durch den Auftraggeber, Status. Der Nachweis im Streitfall.
Mängel pro Nachunternehmer, in der Zählung zusammengefasst. Wer im Einsatz ist und was bei ihm offen steht.
Was zuletzt passiert ist, mit Uhrzeit in Reihenfolge. Der Vorgang bleibt nachvollziehbar, auch Wochen später.
Die Bereiche, Felder und Rechtsbezüge auf dieser Seite sind nicht formuliert, sondern abgelesen: an einer laufenden Demo-Anwendung von ORIA Takt.
Die Demo-Anwendungen arbeiten mit erfundenen Beispielvorhaben. Firmen, Vorgänge, Zahlen und Summen darin sind Beispieldaten und im Bildschirm als solche gekennzeichnet. Sie sagen nichts über reale Projekte.
Das gilt auch für die Listen oben: sie beschreiben, welche Felder die Anwendung führt — nicht, welche Werte darin stehen.